Blickpunkt , der Gesundheitsbrief der Augenoase Erding: April 2018

Glück hängt nicht davon ab,
wer du bist oder was du hast;
es hängt nur davon ab ,
was du denkst.

Dale Carnegie

Empfehlung des Monats:

Der Löwenzahn – Eine starke Pflanze für Niere, Leber und Darm

Der Löwenzahn ist eine sehr wertvolle Heilpflanze und liefert uns von der Wurzel bis zur Blüte beste Unterstützung für unseren Körper (ist nicht! giftig!!!!!) . Die sanften Bitterstoffe aktivieren den Stoffwechsel, beseitigen das Völlegefühl und verbessern die Nahrungsaufnahme. Zusätzlich entspannen die Wirkstoffe noch unsere Muskeln.

Im Vergleich zum Kopfsalat enthält der Löwenzahn 5x soviel Eiweiß, 8x mehr Vitamin C und die doppelte Menge an Kalium, Magnesium und Phosphor

Durch seine Bitterstoffe, die besonders in der Wurzel sind, unterstützt der Löwenzahn wunderbar unsere Verdauungssäfte und die Leber. Der Löwenzahn ist oft auch ein guter Helfer gegen Blähungen.

Der hohe Kaliumgehalt dieser Pflanze wirkt harntreibend und entzündungshemmend.

Der Löwenzahn in der Küche

Im Frühjahr lassen sich die leicht süßlich schmeckenden Blüten gut in einem Smoothie verwenden. Die hell grünen Blätter bereichern über das ganze Jahr hinweg unseren Salatteller.

Aus den Wurzeln kann man zur Entlastung der Verdauung sich einen Tee zubereiten (idealerweise vor dem Essen, geht aber auch im Anschluss). Die Bitterstoffe regen die Verdauungssäfte von Magen, Darm, Galle und Leber an.

In vielen europäischen Ländern wird aus den Blüten ein leckeren Löwenzahnsirup, Honig oder  Wein und aus dem Blättern ein Salat hergestellt.

Tipp 1: Wenn einem die Blätter zu bitter sind, so kann man dies durch Wässern abmildern (leider gehen dann die Bitterstoffe auch verloren)

Tipp 2. Wiesen mit einer sehr hohen Löwenzahndichte sollte man allerdings meiden, hier wurde zu viel gedüngt.